Eine Referenz kann bestimmte Bewerbungsangaben klären. Sie ist eine Informationsquelle, kein abschließendes Urteil über Charakter oder künftigen Erfolg. Das frühere Arbeitsumfeld kann stark vom neuen abweichen.
Ich würde nur mit einer klaren, stellenbezogenen Frage beginnen.
Das Vorgehen vereinbaren
Hole vor dem Kontakt die freiwillige Zustimmung des Bewerbers zu Kontaktperson, Zweck und Themen ein. Kontaktiere den aktuellen Arbeitgeber nicht überraschend. Kläre Verarbeitung, Zugriffsrechte und Aufbewahrung. Eine Zustimmung ersetzt nicht den übrigen verantwortungsvollen Umgang mit Daten.
Vier konkrete Fragen
- In welchem Zeitraum und welcher Rolle habt ihr zusammengearbeitet?
- Welche relevanten Aufgaben hast du selbst beobachtet?
- Wie ist die Person mit einem konkreten Problem umgegangen?
- Welche Unterstützung oder Arbeitsabsprachen halfen dabei?
Frage nach Beobachtungen. Allgemeines Lob oder Kritik ohne Zusammenhang bietet wenig Grundlage.
Antworten verwenden
Trenne Fakten, Meinungen und Unklarheiten. Kläre offene Punkte mit der Person vor einer Schlussfolgerung. Eine nicht erreichbare Referenz sagt nichts über Eignung aus.
Die belgische Datenschutzbehörde bietet Informationen zum Datenschutz am Arbeitsplatz. Richte euer Vorgehen nach den geltenden Regeln aus.
Kombiniere die Referenz mit Lebenslaufprüfung und einem strukturierten Gespräch.
Zeige deine Stelle passenden Fachkräften
Veröffentliche kostenlos auf Werkvolk als zusätzlichem mobilen Kanal. Auswahl und Einstellung bleiben bei dir.
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