Ist ein Anschreiben nötig? Ein kurzes Beispiel

Wann hilft ein Anschreiben und wann reicht eine kurze Nachricht? Eine Vorlage für dein Interesse und deine relevante Erfahrung.

Bewerber überlegt zwischen Anschreiben und Lebenslauf am Schreibtisch

Ein Anschreiben hilft, wenn es verlangt wird oder etwas Relevantes erklärt, das im Lebenslauf unklar bleibt, etwa einen Berufswechsel. Wird keines verlangt, kann eine kurze, gezielte Nachricht genügen.

 

Ich würde keine Seite füllen wollen. Beantworte drei Fragen: Warum diese Stelle, was bringst du mit und was möchtest du besprechen?

Eine kurze Vorlage

„Guten Tag [Name],

 

ich bewerbe mich als [Funktion] in [Ort]. Besonders interessiert mich [konkrete Aufgabe oder Arbeitsbedingung]. In [Arbeit/Praktikum/Projekt] habe ich Erfahrung mit [relevanter Aufgabe] gesammelt und war für [konkreten Teil] verantwortlich.

 

Gerne erläutere ich, wie diese Erfahrung zu deiner Stelle passt. Meinen Lebenslauf findest du im Anhang.

 

Freundliche Grüße [Name und Kontaktdaten]“

 

Verwende nur zutreffende Angaben. Erkläre bei einem Berufswechsel in einem Satz den Grund und deine übertragbare Erfahrung.

Wann ist mehr Inhalt sinnvoll?

Ein Arbeitgeber kann konkrete Fragen stellen oder einen festen Ablauf vorgeben. Folge diesen Vorgaben. Eine technische Stelle kann von einer zulässigen Arbeitsprobe profitieren; ein Brief ersetzt keinen erforderlichen Nachweis. Teile keine Geschäftsgeheimnisse oder personenbezogenen Daten anderer.

Vor dem Absenden prüfen

  • Stimmen Arbeitgeber und Funktion?
  • Bezieht sich mindestens ein Beispiel auf diese Stelle?
  • Wiederholst du nicht den gesamten Lebenslauf?
  • Stimmen Anhang, Dateiname und Kontaktdaten?

Lies den Text laut. Streiche Sätze, die zu jedem Arbeitgeber passen könnten. Die Bewerbungsnachricht und Gesprächsvorbereitung verdienen ebenso viel Aufmerksamkeit.

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